TV #007 Wenn KI falsch übersetzt: Warum ungeprüfte KI-Übersetzungen zum echten Risiko werden
Immer mehr Unternehmen setzen bei Übersetzungen in der technischen Dokumentation auf KI oder Tools wie DeepL. Der Grund ist meist klar: Zeitdruck, Kostendruck und der Wunsch nach schnellen Ergebnissen in vielen Sprachen.
Das Problem ist jedoch oft nicht das Tool selbst, sondern die ungeprüfte Übernahme der Ergebnisse in Betriebsanleitungen, Warnhinweise, Sicherheitshinweise oder Marketingunterlagen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum KI-Übersetzungen in der technischen Dokumentation nur dann sinnvoll eingesetzt werden können, wenn Ausgangstexte, Terminologie, Prüfprozesse und Freigaben stimmen. Wir zeigen, welche Risiken ungeprüfte Übersetzungen mit sich bringen, wer am Ende haftet und warum gerade fehlende interne Regeln in Unternehmen zum eigentlichen Problem werden.
Außerdem geht es um einen Punkt, der häufig übersehen wird: Die Qualität der KI-Übersetzung hängt stark von der Qualität der Ausgangssprache ab. Schlechte Quelltexte und fehlende Terminologiearbeit führen fast zwangsläufig zu schwachen Ergebnissen in der Zielsprache.